Unsere Schiffe fahren nicht von allein und auch an Land läuft nichts ohne ein starkes Team. Es sind die Menschen, die den Unterschied machen.

Hier stellen wir nach und nach unsere Mitarbeitenden vor. Sie geben einen Einblick in ihren Job, ihren Alltag und das, was die Arbeit bei AIKA Shipping für sie ausmacht.

André Meinjohanns

Welche Position hast du und wie würdest du sie jemandem erklären, der keine Ahnung von Schifffahrt hat?

Als Schiffsführer bin ich so etwas wie das „Mädchen für alles“ an Bord. Neben der Navigation braucht man Grundkenntnisse in vielen Bereichen – von Elektrik über Hydraulik bis hin zur Maschinenkunde. Genauso wichtig sind aber Motivation und Ehrgeiz, sich dieses Wissen ständig weiter anzueignen und auszubauen.

Was ist die wichtigste Entscheidung, die du an einem typischen Tag triffst?

Ganz klar: Wo wir Feierabend machen. Das klingt erstmal simpel, ist aber ziemlich komplex. Es hängt davon ab, ob wir unseren Zielhafen rechtzeitig erreichen, ob die Ruhezeiten der Besatzung eingehalten werden können und welche gesetzlichen Fahrzeitregelungen gelten. Diese Entscheidung beeinflusst den gesamten Tagesablauf.

Gibt es ein Erlebnis, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist?

Im Sommer 2025 sind vor Hansweert in den Niederlanden Schweinswale ein Stück mit uns mitgeschwommen. Das war ein ganz besonderer Moment – vor allem, weil meine Tochter mit an Bord war und wir das gemeinsam erleben konnten.

Was bedeutet dir Teamgeist und wo erlebst du ihn bei AIKA?

Teamgeist hat viele Facetten, aber für mich steht Kommunikation an erster Stelle. Bei AIKA funktioniert der Austausch zwischen Land und Bord richtig gut. Absprachen sind klar, man kann jederzeit miteinander sprechen und wird ernst genommen. Das klingt selbstverständlich, ist es aber längst nicht überall.

Was sollte AIKA deiner Meinung nach unbedingt beibehalten – egal wie sich das Unternehmen entwickelt?

Auf jeden Fall den familiären Umgang miteinander. Egal, was anliegt – man kann immer darüber reden und findet ein offenes Ohr. Auch Bordbesuche fühlen sich nicht starr oder kontrollierend an, sondern fast freundschaftlich. Man freut sich nach drei Wochen zwar auf Zuhause, aber gegen Ende der Zeit daheim freut man sich genauso darauf, wieder an Bord zu kommen.

Was wünschst du dir für die Zukunft der Binnenschifffahrt?

Ich wünsche mir mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung für den Beruf und die gesamte Branche. Viele wissen gar nicht, wie wichtig die Binnenschifffahrt für Wirtschaft und Alltag ist.

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